SONSTIGE PRESSEBERICHTE

Nürnberger Nachrichten, Region, 2.12.2002 (S.16):

Leserbrief zu diesem Bericht von Bernhard Wieser (nicht veröffentlicht):

Den Rednern der Interessengemeinschaft freier Bestattungs- und Feierredner geht es nicht um ein Gerangel der freien Redner um die besten Plätze bei der Vergabe der Bestattungsreden durch die städtische Bestattungsanstalt. Es geht uns vielmehr darum, daß alle qualifizierten Bestattungsredner bei der Vermittlung von Rednern für konfessionslose und weltliche Bestattungsreden in gleicher Weise Berücksichtigung finden. Seit langem wird jedoch regelmäßig nur ein Redner durch die Bestattungsanstalt vermittelt. Es ist deshalb unzutreffend, wenn Herr Kreibich versichert, daß durch die Vermittlungspraxis der Bestattungsanstalt kein Redner bevorzugt und kein Redner benachteiligt werde. Mit Gerechtigkeit hat es nichts zu tun, wenn nur ein Redner vermittelt wird, ohne daß uns die Stadt nachvollziehbare Gründe dafür nennen könnte.

Wir haben deshalb vorgeschlagen, daß die Bestattungsanstalt Listen mit den Adressen der Redner (und eventuell der Honorarhöhe) an die Angehörigen eines Verstorbenen ausgibt. In der Liste können natürlich nur die Redner genannt werden, die der Bestattungsanstalt bekannt sind, weil sie sich bei der Behörde gemeldet haben.

In der Vergangenheit ist die Ausgabe von Listen auch schon praktiziert worden. Listen mit mehreren Rednern wären auch im Interesse der Angehörigen, weil diese einen Redner auswählen könnten, und es gewährleistet wäre, daß sofort ein Redner erreicht werden könnte.

Wir sind bereit, zusammen mit der Stadt einen Kriterienkatalog zu entwickeln, um die Qualifikation feststellen und sichern zu können. Mit unserer Interessengemeinschaft haben wir eine Rednergemeinschaft geschaffen, in der wir durch Erfahrungsaustausch, Fortbildung  und Zusammenarbeit unsere Qualifikation überprüfen und sichern.
 


Webmaster: Bernhard Wieser
erstellt am 13. Dezember 2002
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